Tag 9 – Fische, Holz und Pizza

Heute Stand Sea World auf dem Programm. So ging es zeitig von Anaheim nach San Diego. Dort angekommen lauschten wir erst einmal der Nationalhymne und sind dann gemeinsam die Wasserachterbahn Journey to Atlantis gefahren. Dank ungleicher Beladung schwappte die Welle direkt in das Boot auf meine Schoß, ich war einmal komplett Nass bis auf die Unterwäsche inklusive Füße, und wir hatten erst 10:30 Uhr und keine Möglichkeit an den Koffer zu kommen im Klamotten zu wechseln.

Nach der Fahrt haben wir uns dann auf dem Launch Coaster Manta trocken pusten lassen, klappte leider nicht wirklich. Die Bahn selbst ist irgendwie nicht so mein Fall. Lahm, unsanfte Umschwünge und niedrig. Das geht eindeutig besser.

Den restlichen Tag verbrachten wir in den sehr guten Shows des Parks. Die Orca Show ist leider nicht mehr so wirklich toll. Nachdem eine Tierpflegerin von einen Orca getötet worden ist dürfen diese nicht mehr mit ins Wasser.
Die Haustiershow war lustig und gut gemacht. Mein Highlight war jedoch die Delfinshow.

Gegen drei Uhr ging es dann kurz weiter in den Belmont Park. Schnell die Holzachterbahn gefahren, ein komisches Karussell getestet und einen frittierten Hot Dog gegessen und weiter.

Dann ging es zum Pizza All You Can Eat. In dem Pizza Center stand natürlich auch wieder eine Achterbahn, nichts besonderes, aber Zähler ist Zähler!

Um halb neun haben wir dann unser Zwischenziel für die Nacht erreicht und haben den Tag in der Hotelbar ausklingen lassen.

Eigentlich war die geschlossen, für uns wurde jedoch wieder geöffnet. Überraschung des Abends war eine Amerikanerin die zu uns sagte, wir wären eine coole Gruppe und uns für 100 $ Drinks spendiert hat.

Tag 8 – Capital of Rollercoaster

Am Freitag ging es dann in den von mir am meisten erwarteten Park. Six Flags Magic Mountain. 20 Achterbahnen stehen hier, das Highlight X2 ist leider schon seit Monaten defekt und konnte daher nicht gefahren werden.

Den Tag begannen wir mit der Neuheit Full Throttle, einem Launchcoaster mit großem Looping. Leider nichts besonderes, aufgrund hoher Wartezeiten haben wir uns eine zweite Fahrt gespart.

Dann begann der Marathon, alle Bahnen wollten gefahren werden. Im Vorfeld haben wir schon eine Flash Pass gebucht, hiermit waren die Wartezeiten um 90% verkürzt und man konnte einmal im Zug sitzen bleiben.

So schafften wir alle Bahnen bis ca. 18 Uhr, die meisten davon zweimal. Um sieben Uhr startete dann das Halloween Event. 8 Mazes wurden besucht, auch wieder ohne Wartezeit.

Zum Abschluss wurden noch ein paar Fahrten auf Tatsu gemacht. Auf dem Bauch liegend unter der Schiene sind wir dann über das Tal geflogen. Sehr interessantes Fahrgefühl.

Um 23 Uhr ging es dann wieder in das Hotel, am nächsten Tag sollte es weitergehen. Zum Glück viel entspannter.

Persönlich wurde ich von Park ein wenig enttäuscht. Lediglich die Bahnen von B&M sind Re-Ride Fähig. Alles andere ist nur Mittelmaß. Das Halloween Event hingegen fand ich super, tolle Monster, gut gestaltete Mazes und einige Schreckmomente.

Tag 7 – Grusel auf der Beerenfarm

Gerade zurück aus Knott’s Berry Farmbund schon einen Bericht geschrieben.

Mit dem Bus ging es heute morgen los in den nur wenige Kilometer entfernten Park. Hier erwarteten uns 10 Achterbahnen und Abends die Fright Nights mit vorherigem Scare Dinner.

Nach und nach wurden die Bahnen gefahren um dann festzustellen, dass die Schwarzkopf Bahn nicht läuft. Da der Park leer war, fast zu leer, haben wir uns dann auf den Launch Coaster Excelarator eingeschossen. 10 Fahrten in Folge nur mit Reihentausch war überhaupt kein Problem. Der Inverted Coastet Silber Buller wurde auch ausgebieg gefahren. Die anderen Bahnen waren es leider nicht wert mehrfach gefahren zu werden.

Abends ging es dann zu Scare Dinner, gutes Essen in leichter Horrorathmosphäre. Danach ging es wieder in den Park um die Halloween Mazes zu besuchen. 12 Stück sind es. Fast alle gut gestaltet und kit vielen Erschreckern ausgestattet. Ich bin des öfteren mal gesprungen.

Da der Park durch die Halloween Öffnung sehr voll war haben wir uns danach mit dem Taxi zum Hotel auf den weg gemacht.

Und jetzt geht es ins Bett, die Füße müssen regeneriert werden. Denn morgen geht es in das Mekka der Achterbahnen. NachSix Flags Magic Mountains. 20 mögliche Achterbahnen stehen dort und abends ist dort auch eine Halloween Veranstaltung.

Tag 6 – Noch einmal Disney Magie

Den gestriegen Mittwoch haben wir noch einmal bei Mickey Mouse und Co verbracht. Diesmal jedoch bis  auf einen kurzen Abstecher nicht im Disneyland sondern in Disney California Adventure Park. Der Park ist komplett anders gestaltet und bietet einige “erwachsenere” und besondere Attraktionen. Zum Beispiel der Tower of Terror, ein altes Hotel in den der Blitz eingeschlagen ist und seitdem spielt der Aufzug verrückt oder das Riesenrad mit Gondeln die während der Rundfahrt eine kurze Strecke im Riesenrad abfahren. Und natürlich die Cars Attraktion darf nicht fehlen.

Morgens haben wir erst einmal die Arielle Themenfahrt und dann einige kleine Attraktionen besucht bevor wir uns dann an Cars angestellt haben. Nach einer Stunde kamen wir mit offenen Mündern aus dem Ausgang. Beste Attraktion des Resorts.

Das der Park gut gefüllt war haben wir noch einige kleine Rides gemacht bevor es Abends zur großen Wassershow ging. Die besten Plätze waren schon belegt wir konnten jedoch noch gut sehen. Fazit der Show: beste Wassershow die ich bisher gesehen haben, ich glaube auch nicht das das Bellagio in Las Vegas hier ran kommt.

Den Park haben wir dann schnell verlassen und sind dann zügig was Essen gegangen und dann schnell ins Bett. Der nächste Tag sollte anstrengend werden.

Generell kann man zu den Disney Parks sagen, das die Illusion jederzeit perfekt ist. Man sieht nie irgendwelche Technik in den Attraktionen oder defekte Effekte. Bei Ausfällen wird alles versucht es wieder in Gang zu bringen.
Um das jedoch alles zu Gewährleisten muss man Geld in die Hand nehmen, viel Geld. Und das schaff bin Europa kein Park. Auch Disney nicht!

Tag 5 – Besuch bei Mickey & Co. – Disneyland

Nach der ersten Nacht in unserem Hotel in Anaheim haben wir den ersten der zwei Disneyparks besucht. Dieser ist auch zugleich überhaupt der erste Freizeitpark den Walt Disney 1955 gebaut hat. Da der Park inzwischen mitten in der Stadt liegt, gibt es hier das ein oder andere Platzproblem.

Da der Park fussläufig von unserem Hotel zu erreichen ist, machten wir uns dann mit der gesamten Gruppe auf den Weg und haben die ersten Attraktionen zusammen besucht. Die erste Fahrt war auf der ältesten noch bestehenden Attraktion des Parks, dem Matterhorn Bobsleds. Dann haben wir in unserer Gruppe den Park systematisch abgearbeitet. Mit Parks in Europa kann man die Attraktionen so gut wie nicht vergleichen, die sind hier einfach etwas größer und sehr viel genialer. Mein Highlight war der Indiana Jones Darkride, ein Super Fahrsystem, geniale Kulissen und eine gute Story. Sehr gut ist auch Space Mountain und völlig überrascht war ich von den Findet Nemo Uboot Ride. Echte U-Boote die durch sehr gut gemachte Kulissen tauchen in denen tolle Projektionen gezeigt werden.

Als das Disneyland um 18 Uhr geschlossen hat, haben wir noch für zwei Stunden die Seiten gewechselt und sind in dem zweiten Park gesprungen. Dieser wurde dann am Folgetag ausgiebig besucht.

Der Park war der flächenmäßig größte Park auf der Tour, das haben unsere Füße leider auch festgestellt. Die Parks werden jedoch erstmal nicht viel kleiner, da müssen wir aber durch!

Um unseren Hunger zu stillen, haben wir dann mal in der Cheesecake Factory halt gemacht und nach Penny und deren Nerdfreunden Ausschau gehalten. War jedoch keiner da, dafür war das Essen grandios.

Das WLAN in unserem Hotel ist leider sehr bescheiden, daher gibt es erst einmal keine Bilder. Das dauert einfach zu lange diese hochzuladen. Das wird aber nachgeholt.

Tag 4 – Qualität statt Quantität

Früh morgens ging es aus Lost Hills weg in Richtung Hollywood. Nach knapp zwei Stunden Fahrt durchs Nichts kamen wir dann an den Universal Studios Hollywood an. Tickets hatten wir schon, also direkt rein. Anfangs sind wir als komplette Gruppe durch den Park gegangen und haben einiges zusammen gemacht bevor sich wieder kleine Grüppchen gebildet haben. So haben wir direkt die Studio Tour durch die Studios gemacht. Überrascht worden sind wir von dem Tourguide, diese war war deutsche. Gesehen haben wir Sets von Desperate Housewifes, Krieg der Welten, Psycho und noch einige weitere. Während der Tour wird man in den Studios in verschiedene Studios gefahren in denen beispielsweise King Kong 3D 360 läuft oder eine Erdbeben Szene in einem U-Bahn Schacht der diesen zum einbrechen bringt. Alles sehr gut gemacht und sehr unterhaltsam.

Im späteren Verlauf haben wir uns dann die Darkride-Achterbahn Mummy angesehen und anschließend Transformers 3D. der Amerikaner würde diese Attraktionen nur mit Awesome bezeichnen.

Die Waterworld Show ist ebenfalls ein großes Highlight. Flugzeuge die über das Set geschossen werden sieht man auch nicht so häufig.
Enttäuscht war ich jedoch von der Special Effects Show, mehr Comedy mit Effekte, statt Effektshow.

Generell hat der Park meine Erwartungen übertroffen. Es gibt keine schlechte Show oder Attraktion. Lediglich die Anzahl an Attraktionen ist ein wenig gering. Wir hatten gegen Mittag fast alles durch und konnten so noch einiges wiederholt fahren. Da der Park jedoch ein kleines Platzproblem hat wird sich da wahrscheinlich nicht viel ändern. Aber immerhin sind noch einige neue Attraktionen angekündigt. Nächstes Jahr kommt Ich – Einfach Unverbesserlich und 2016 soll die Harry Potter Attraktion fertiggestellt werden. Die Abrissarbeiten des alten Theaters sind dafür schon recht fortgeschritten.

Gegen 17 Uhr haben wir den Park dann verlassen und unsere Busfahrerin hat uns zum Walk of Fame gebracht, wo wird einen kurzen Zwischenstopp gemacht haben. Dann ging es nach Anaheim, hier bleiben wir jetzt bis Samstag morgen und sehen uns in den nächsten Tagen die Disney Parks sowie Knotts Berry Farm und Six Flags Magic Mountain an.

Tag 3 – Holz, Holz und noch mehr Holz

Am heutigen Sonntag war mal wieder strammes Programm angesagt. Zeitig haben wir unser Hotel in San Francisco verlassen und uns auf dem Weg zu unserem zweiten Besuch in Californias Great Adventure gemacht. Dort waren wir bereits am Freitag Band zum Halloween Event und konnten dort zwei der Halloween Attraktionen mit Beleuchtung und ohne Monster ansehen. Ist leider nicht so wirklich spannend. Nach diese Führung gab es dann zwei Runden auf der neusten Holzachterbahn des Parks, Gold Striker. Den Rest des Abends haben wir uns dann den Halloween Mazes gewidmet.

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Der heutige Besuch begann mit einer Extra Ride Time, Gold Striker nur für uns. Im Anschluss daran haben wir die restlichen Achterbahnen besucht. Highlight war dabei für mich Flight Deck. Enttäuscht war ich vom Stand Up Coaster, sehr unangenehm zu fahren.

Gegen 13 Uhr haben wir uns schon wieder auf den Weg gemacht. Es ging nach Santa Cruz um die fünftälteste Achterbahn Amerikas zu fahren, Big Dipper. Für Baujahr 1924 fährt diese ganz gut und macht ordentlich Spaß. Einige weitere tolle Attrkationen hat der Park zu bieten, aber da war wieder der Zeitdruck, nach 2,5 Stunden ging es weiter.

Nächstes Ziel war der Ort Lost Hills, Zwischenstopp auf dem Weg nach Los Angeles. Der Name ist hier Programm, außer dem Hotel, Tankstellen und einigen Fast Food Buden gibt es hier nicht wirklich viel.

In 6 Stunden heißt es auch schon wieder aufstehen. Es geht in die Stadt des Films bzw. der Engel. Los Angeles ist angesagt, dort werden die Universal Studios Hollywood besucht und anschließen Sight Seeing in der Stadt gemacht. Schauen wir mal was der Tag so bringt.